06 October, 2008

153rd YEAR - THE AMERICAN NEWSPAPER WRITTEN IN THE GERMAN LANGUAGE

Stand vom Montag

1 US $ = 0,7402  Euro

1 Euro = 1,3511 US $

Contact Us

Home/Start

Store

Newsstands

 

Sections

Ads/Anzeigen

Archives/Archiv

National Ad Rates

 

Deutsche

Churches/Kirchen

Clubs/Vereine

Radiostationen

 

Fußball

WM 2006

Links

 

Services

Internship/Praktikum

Subscribe

Purchase 150th Anniversary Issue

Address Change

 

 

Unwetter in Europa fordern weitere Menschenleben

Hamburg - Wolkenbruchartige Regenfälle, Erdrutsche und Überschwemmungen: In mehreren europäischen Ländern sind bei Unwettern zahlreiche Menschen ums Leben gekommen.

In der Zentralschweiz verschärften anhaltende Regenfälle die Hochwasserlage. Im Kanton Luzern wurden zwei Feuerwehrmänner von Erdrutschen verschüttet und konnten nur noch tot geborgen werden. Die Schifffahrt auf dem Rhein wurde etwa 15 Kilometer östlich von Basel bis nach Frankreich eingestellt. Mehrere Flüsse traten über die Ufer, Straßen und Brücken wurden gesperrt. Der Schienenverkehr war in der Zentralschweiz fast völlig lahm gelegt. Der Fernverkehr ab Zürich-Hauptbahnhof ins Tessin und in Richtung Italien stand still. Einige Ortschaften waren von der Außenwelt abgeschnitten.

In Österreich starb eine etwa 50-jährige Frau, nachdem eine Schlammlawine ihr Wohnhaus in Gasen knapp 50 Kilometer nördlich von Graz zerstört hatte. Ihre 77-jährige Schwiegermutter überlebte entgegen ersten Angaben das Unglück. Heftige Regenfälle führten in der Steiermark und in Kärnten sowie in Niederösterreich zu Überschwemmungen und Erdrutschen. In Graz, wo am Sonntag zeitweise Katastrophenalarm galt, war die Lage am Montag leicht entspannt.

Bei den seit einer Woche andauernden verheerenden Überschwemmungen in weiten Teilen Rumäniens hat sich die Zahl der Todesopfer bis Montag auf 18 erhöht. Nach einer neuen offiziellen Bilanz wurden insgesamt 342 Wohnhäuser völlig zerstört und weitere 2751 schwer beschädigt. In der Nacht zum Montag hatten die Fluten vor allem im Osten und in den Westkarpaten Uferstücke weggeschwemmt und Deiche zerstört. Landesweit waren tausende Helfer damit beschäftigt, Deiche zu reparieren und die fast 1500 Menschen zu versorgen, die ihre Häuser verlassen mussten. Die Meteorologen erwarteten bis Mittwoch weitere heftige Regenfälle.

Auch in Ungarn mussten hunderte Keller ausgepumpt werden. Ein mit Stahl beladener Güterzug entgleiste nahe der westungarischen Stadt Veszprém auf den nassen Schienen. Menschen kamen dabei nicht zu Schaden. Höchste Alarmstufe herrschte am Ufer der aus Österreich nach Ungarn fließenden Raab, am westlichen Grenzort Szentgotthard.

In Deutschland leidet der Süden und Südwesten unter heftigen Regenfällen. Verantwortlich dafür ist das Tief Norbert". Dabei ist laut Wetterdienst Meteomedia vor allem am Alpenrand mit erheblichen Regenmengen zu rechnen. In einigen Lagen könnte es dramatisch werden", sagte ein Sprecher von Meteomedia. Anhaltende Regenfälle ließen die Flusspegel in Bayern stark ansteigen. Die Speicherseen im Alpenvorland wurden abgelassen, um die Rückhaltekapazität für das Hochwasser zu erhöhen. Starke Regenfälle führten in der Nacht zum Montag auch in Baden-Württemberg zu Straßensperrungen.

Regenmassen auch im Sonnenland Türkei: In der nordosttürkischen Schwarzmeerprovinz Rize wurden am Montag vier Dorfbewohner tot aus einer Schlammlawine geborgen.

Ein Feuerwehrmann hilft in Bern (Schweiz) einer Frau mit ihrer Tochter.

 

 

Last modified on:08/23/2005

GACCMI

           
About us Affiliations   Webmaster  

`

© 1996-2008 Nordamerikanische Wochen-Post. All rights reserved.