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Berlin (dpa) - Die Chancen für den
Transrapid in den USA steigen. Der amerikanische Kongress gab nach Angaben
des deutschen Magnetbahn-Konsortiums 90 Millionen Dollar für die Planung
zweier möglicher Trassen frei.
Dabei gehe es um eine 56 Kilometer lange Strecke bei Las Vegas und ein
zweites Projekt an der Ostküste, sagte ein Sprecher von Transrapid
International in Berlin. Die sei eine wichtige Weichenstellung". Erste
Machbarkeitsstu-dien waren vor Jahren bereits zu Gunsten des deutschen
Systems ausgefallen. Nun gehe es um konkrete Planungen etwa für Betrieb und
Investitionskosten.
Die Bewilligung der Mittel für 2006 bis 2009 zeige, dass sich die
Verantwortlichen in den USA intensiv mit dem Transrapid befassten, sagte der
Sprecher. Wann eine endgültige Entscheidung für einen Bau fallen könnte, sei
nicht zu sagen. Die Magnetbahn wird von einem Gemeinschaftsunternehmen von
Siemens gebaut.
Für Planungen der Strecke bei Las Vegas sei die Hälfte des vom US- Kongress
bewilligten Geldes vorgesehen, sagte der Sprecher. Sie könnte einmal bis Los
Angeles verlängert werden. Welche die zweite Trasse sei, stehe dagegen noch
nicht fest. Zur Auswahl stünden drei Modelle: Eine 87 Kilometer lange Trasse
bei Pittsburgh, eine 63Kilometer lange Strecke von Baltimore nach Washington
und eine 50Kilometer lange Trasse bei Atlanta.
Im
kommerziellen Einsatz fährt der Transrapid bisher in China auf einer 30
Kilometer langen Strecke zum internationalen Flughafen von Shanghai. Im
Gespräch ist die Magnetbahn international unter anderem auch für mögliche
Trassen am Persischen Golf und in Großbritannien. |