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Was
bedeutet Ihnen dieser zweite Platz auf dem Hungaroring?
Michael
Schumacher: Ich bin zufrieden mit dem zweiten
Platz, auch wenn ich ein bisschen gehofft habe, bis zum Ende um den Sieg
mitkämpfen zu können. Aber die Reifen haben nachgelassen, deshalb war dies
das Maximum, wobei wir auch von Juan Pablo Montoyas Ausfall profitiert haben."
War dies
die Wende bei Ferrari nach zuletzt vielen Rückschlägen?
Schumacher: Es ist ein großer Schritt nach vorn.
Wir haben an diesem Wochenende die Pole Position und den zweiten Platz
geholt. Darauf können wir aufbauen. Das ist eine Motivation für alle im
Team, um weitere Kräfte freizumachen. Wir haben wenigstens etwas den Lohn
für unsere harte Arbeit in den letzten Monaten erhalten. Es ist klar, wo wir
uns verbessern müssen, aber es geht in die richtige Richtung."
Hatten
Sie keine Chance, den späteren Sieger Kimi Räikkönen in Schach zu halten?
Schumacher: Nach dem ersten Boxenstopp war Kimi
schneller als ich, aber nicht schnell genug, um an mir vorbeizukommen. Es
war dann die Frage, wer von uns als Erster zum zweiten Mal zum Tanken fährt.
Wenn ich auch danach vor ihm geblieben wäre, hätte ich vielleicht eine
Chance gehabt, ihn aufzuhalten. Aber er war deutlich schneller als ich und
konnte in Führung liegend seinen Vorsprung stetig ausbauen."
Haben Sie
befürchtet, Ihr am Schluss stark aufkommender Bruder Ralf könnte Sie noch
überholen?
Schumacher: Ralf kam wegen meiner Reifenprobleme
näher. Als ich sah, dass Kimi und Juan bis zu seinem Ausfall außer
Reichweite waren, schonte ich meine Reifen. Ich fuhr nur so schnell wie
nötig, um Ralf nicht passieren zu lassen."
Was
machen Sie während der kurzen Sommerpause?
Schumacher: Ich bereite mich auf das Rennen in der
Türkei vor." |