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Schladming (dpa) Die Skigebiete rund um
Schladming haben sich als Kaderschmiede österreichischer Skistars einen
Namen gemacht.
Auch Anfänger und
Familien fühlen sich im größten Skigebiet in der Steiermark zwischen
Dachsteingletscher und Tauern wohl. In Rohrmoos begrüßt Pinguin Bobo den
Nachwuchs, der im Skikindergarten und an den sanften Hängen des Hochplateaus
Schwünge lernt. Die Eltern sausen über einen Skiweg zum Hochwurzenlift. Im
Fünferpack schweben die Gondeln zur Bergstation auf 1850 Meter Höhe. Von
dort gelangen Skifahrer über Hänge und Lifte bequem zu allen vier Bergen der
Skischaukel" an der Südseite des Ennstals.
Dann stehen
Skifahrer und Snowboarder vor der Qual der Wahl: Fahren sie auf der
Sepp-Walcher-Abfahrt zurück zur Skiwiese oder gehts weiter zur Reiteralm und
noch etwas höher? Auf den Pisten trainiert die österreichische
Nationalmannschaft alljährlich ab Oktober auf einem weißen Teppich, der von
Schneekanonen auf die Hänge gezaubert wird. In der Saison tummeln sich dort
Familien mit Kindern.
Sportliche
Familien zieht es eher zum Hauser-Kaibling (2015 Meter), dem Hausberg des
Örtchens Haus im Ennstal. Hier, wo Weltcup-Sieger Helmut Höflehner
höchstpersönlich die Pisten präpariert, wollen die meisten nur eine Anfahrt
meistern: Die Krummholz-Piste, die als längste FIS-Abfahrt Europas 4,3
Kilometer mit schwarzer Markierung steil ins Tal führt. Trendberg der Szene
ist aber der 1894 Meter hohe Planai. An der Mittelstation wagen sich
Skifahrer auf die Weltcupabfahrt ins neue Olympiastadion.
Neben den vier
Berge umfassenden Skizirkus rund um Schladming mit 115 Pistenkilometern,
können Skifahrer sich auch auf den kleineren Skibergen in der
Dachstein-Tauern-Region vergnügen. Rittisberg, Fageralm, Galsterbergalm,
Stoderzinken, Riesneralm und Planneralm sowie der Dachsteingletscher stehen
zur Verfügung.
Auf den
Hochplateau-Loipen der Ramsau verdrängen grellbunte Kids mit Skatingski
zunehmend die meist älteren Herrschaften, die in gespurten Loipen ihre
Bahnen durch den glitzernden Schnee ziehen. 200 Kilometer Strecke fordern
auf dem Plateau (1100 bis 1300 Meter) und den Almwiesen (1700 bis 1900
Meter) Kondition. Nur gut, dass sowohl gespurte Rundkurse als auch
Skatingstrecken an Jausenstation wie den Gruberstuben vorbeiführen.
Bei steirischem
Wurzelfleisch oder Gehacktem (Brot mit Hack), kehrt die Kraft schnell zurück.
Abends geht es dann auf die 2,5 Kilometer lange Flutlichtloipe oder die 18
Kilometer lange Gletscherloipe auf 2700 Metern Höhe.
Am Pistenrand
zieht Walter Walcher mit geübten Bewegungen schwarze Felle auf seine Ski,
stellt die Steighilfe auf Position eins und gibt seinen Schützlingen Tipps
und Ratschläge. Mit seiner kleinen Gruppe will der Bergführer heute auf der
Edelgrießabfahrt am Südhang des Dachsteinmassiv bis Ramsau-Ort 18 Kilometer
lang genussvoll durch den Tiefschnee stoben. Für Snowboarder zählt die
markierte und kontrollierte Skiroute zu den schönsten Freestyle-Strecken der
Alpen.
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