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Frankfurt/Main (dpa) - Reisende
zwischen USA und Europa sollten die Freigepäckregeln ihrer jeweiligen
Fluggesellschaft erfragen.
Die US-Unternehmen Continental Airlines und Northwest Airlines und die
niederländische KLM haben die Gewichtsgrenzen seit dem 1. September gesenkt.
Continental-Airlines-Passagiere dürfen seit dem 1. September in der Economy
Class zwei Gepäckstücke mit jeweils nur noch höchstens 22 Kilogramm Gewicht
mitnehmen. Bisher waren zwei Koffer mit je maximal 32 Kilogramm erlaubt.
Continental mit Deutschlandsitz in Frankfurt begründet den Schritt unter
anderem mit gestiegenen Treibstoffkosten. Bei KLM und Northwest Airlines
dürfen die beiden Koffer künftig nicht mehr als 23 Kilogramm wiegen, teilte
die Deutschlandvertretung der Unternehmen in Wiesbaden mit. Für Gepäckstücke
mit einem Gewicht zwischen 23 und 32 Kilogramm wird eine pauschale
Übergepäckgebühr von 25 Euro erhoben. Allerdings gilt dies nur für Buchungen
nach dem 1. September. Wer bereits gebucht hat und erst später fliegt, kommt
noch in den Genuss der großzügigeren alten Regelung.
Die Deutsche Lufthansa verfährt auf Flügen in Richtung USA, Kanada und
Mexiko dagegen weiterhin nach dem so genannten Two-Piece-Konzept mit zwei
Gepäckstücken und einem maximalem Koffergewicht von jeweils 32 Kilogramm. So
weit ich weiß, gilt dieses Konzept auch beim Gros der anderen Airlines",
sagte Lufthansa-Sprecherin Sandra Kraft in Frankfurt. Zum Beispiel verfolgt
auch die amerikanische Delta Air Lines das gleiche Prinzip. Für ein drittes
Gepäckstück zahlt der Reisende hier 50 Dollar extra (umgerechnet etwa 41
Euro). Auch der Ferienflieger LTU gewährt seinen Reisenden mit Kurs auf
Flughäfen in den USA, Kanada oder Kuba Freigepäckgrenzen nach dem Two-Piece-Koncept.
Änderungen sind nach Angaben des Unternehmens in Düsseldorf nicht geplant. |