|
Sterling
Heights Es war der 61. Wiener Straussball, der
auch dieses Jahr wieder im Sterling Inn Ban-quet und Conference Center in
Sterling Heights, Michigan stattfand. Der Ball erfreut sich großer
Beliebtheit, und auch diesmal war der Saal ausverkauft. Für die musikalische
Unterhaltung sorgte das Johann Strauss Ball Orchester sowie das Eric
Neubauer Ensemble. Die Tische waren in den traditionellen Farben Österreichs
mit roten und weißen Blumen geschmückt, und die Gäste unterhielten sich bei
gutem Essen vorzüglich.
Die Eröffnung des
Balles wurde vom österreichischen Honorarkonsul, Dr. Aloys K. Schwarz sowie
dem Präsidenten des Österreichervereins Horst H. Griesser vorgenommen. Unter
den vielen Ehrengästen befanden sich diesmal der österreichische Konsul von
Chicago, Michael Milosits und die Assistentin von Generalkonsul DDr. Robert
Zischg, Elisabeth Freudensprung.
Der besondere
Höhepunkt war wie immer die Einführung der Debütanten. Mit 18 von den 32
Paaren war es diesmal eine besonders große Gruppe. Alle sechs Blumenmädchen
und ihre Begleiter (Eric und Julia Bräuner, Ashley, Isabella, Julia und
Andreas Griesser, Stephen Kowal-Besler, Christoph und Oliver Lade, Anya und
Brian Turner, Christina und Patrick Weisser) sowie sieben der
Polonaisetänzer (Jarod Bardon, Chris und Sara Gerhardt, Florian Kollment,
Christian Maciulis, Randolph Mathy, Jr. und Patricia Weiss) waren Kinder von
Mitgliedern oder selbst Mitglieder des Österreichervereins.
Dieses Jahr haben
das Ehepaar Werner und Dr. Sabine Kollment die Leitung der Tanzproben
übernommen. Es ist rührend und spannend anzusehen, wie viel Mühe und Herz
die jungen Damen und Herren in das Erlernen des traditionellen Wiener
Walzers und der Polonaise gelegt haben. Anschließend haben die nun in die
Gesellschaft eingeführten jungen Damen mit ihren Vätern getanzt - eine heute
sicherlich seltene Gelegenheit.
Ein zweiter
Höhepunkt war die Aufführung von Tänzen der 20iger Jahre mit einer Truppe
von schon etwas reiferen Tänzern - den Pleasant Moments Vintage Dancers. Die
Choreographie und Darbietung von Charleston und Tango war einmalig; es
wurden sogar kleine Sketche eingebaut.
Aber was wäre der
Straussball ohne dass die Gäste selber das Tanzbein schwingen. Zwischen
angeregter Unterhaltung und viel Gelächter zog es die Paare immer wieder zu
einem Tänzchen auf das Parkett. Da hatten auch die Teilnehmer an der
Polonaise Gelegenheit, die anderen Tänze, die sie von Tanzlehrer Jochen
Ohlendorf im Rahmen der Proben gelernt hatten, auf den Tanzboden zu bringen.
Vielen Dank für
die viele ehrenamtliche Mitarbeit der Mitglieder der Austrian Society
Michigan, ohne die ein solcher Ball undenkbar wäre. Wir freuen uns schon auf
das nächste Ballereignis.
rrl |