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Sterling
Heights - Es war die Woche der SUPERlative:
Superbowl Sunday, Super Tuesday - und für unsere Narren und Närrinnen fing
es mit einem Super-Saturday-Maskenball an. In der Carpathia traf man sich am
2. Februar, um vor Aschermittwoch nochmal auf die Pauke zu hauen" und
richtig ausgelassen zu sein. Die Stimmung war prima, und der Winter hatte
mal Luft geholt. Es schneite nicht, so dass auch die Gäste mit längeren
Anfahrtswegen ohne Bedenken kommen konnten. (Soviel Glück hatten die Kölner
und Mainzer diesmal nicht. Bei deren Umzügen goss es in Strömen).
Wie es die
Tradition verlangt, begann der Abend um 19:11. Unser Zeremonienmeister,
Peter Herrmann, und Edith Kuplent begrüssten die Gäste und stellten auch
gleich die Überraschung des Abends vor: Raices Mexican Dancers", eine
Tanzgruppe junger Damen, die Volkstänze aus verschiedenen Teilen Mexikos
vorführten. Sie traten später nochmal auf und ernteten grossen Beifall.
Der Elferrat und
die Gastvereine aus Ann Arbor, Downriver, Plymouth und Sarnia marschierten
ein und wurden vorgestellt. Dann kam der grosse Moment: Einzug des neuen
Prin-zenpaares auf dem festlich geschmückten Wagen, angeführt von 2
Kanonieren, begleitet vom Elferrat. Prinz Adam I und Prinzessin Edith II
traten damit die Regentschaft für 2008 an und verabschiedeten Prinz Manfred
und Prinzessin Karin.
Dem neuen Prinzen
wurde dann vom Chor auf besondere Weise gehuldigt. Unser Prinz ist
näm-lichein Old McAdam and has a farm. Plötzlich verwandelte sich die
Tanzfläche in einen Bauernhof und gackernde Hühner, quietschende Schweinchen,
Esel und summende Bienen brachten ihm ein Ständchen.
Es ging weiter mit
der Verteilung von Orden, mit der beliebten Polonaise und dann der Auswahl
und Preisverteilung für die schönsten Kostüme. Wie in jedem Jahr waren
wieder sehr ausgefallene und witzige Ideen zu bewundern, und wir gratulieren
den Preisträgern, aber auch allen andern, die sich verkleidet oder hinter
Masken versteckt hatten. Erwähnen möchte ich noch die beiden, die den Preis
für das originellste Kostüm bekamen. Es waren die Chip Monks".
Nach der
Preisverteilung wurde dann ernsthaft" getanzt. Weder die Tänzer, noch die
Musiker zeigten irgendwelche Ermüdungserscheinungen. Lag das an der
Erbsensuppe, die gerade serviert worden war? Jedenfalls lockten die
Vagabonds" und die Enzian" mit ihren Walzern, Polkas, Rhumbas und anderen
schmissigen Tänzen die Gäste immer wieder aufs Parkett, bis zum offiziellen
Schluss.
Ehe wir uns mit
einem kräftigen Helau und Alaaf bis zum nächsten Jahr verabschieden, möchten
wirdem Prinzenpaar ein erfolgreiches Regierungsjahr wünschen. Und ein ganz
besonderer Dank geht an Ingrid Heinze. Sie trug die Verantwortung für den
reibungslosen Ablauf des Abends. Wir können uns immer ganz auf ihre Planung
und Organisation verlassen. Ohne Ingrid käme kein SUPER-Faschingsball
zustande.
E.H. |