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Jamestown Mit einer Reihe von
Veranstaltungen wird das 400-jährige Jubiläum deutscher Einwanderung nach
Amerika gefeiert. Das Organisationskommitee für den 400. Jahrestag
veranstaltet vom 18. bis 20. April 2008 Festlichkeiten in Jamestown und
Colonial Williamsburg. Unterstützt wird das Vorhaben von der Deutschen
Botschaft in Washington.
Die Jubiläumsfeier ist Teil einer gemeinsamen Kampagne, mit der in der
Bevölkerung verstärkt das Bewusstsein geweckt werden soll, welch wichtige
Beiträge die Deutsch-Amerikaner zu den sozialen, kulturellen,
wirtschaftlichen und politischen Entwicklungen des Landes geleistet haben.
Zusammen mit der neuen Website www. GERMANORIGINality.com und der
Fernsehserie GERMANS IN AMERICA", die im Frühjahr 2008 ausgestrahlt wird,
erhalten Amerikaner eine einzigartige Gelegenheit, Amerikas deutsches Erbe
zu entdecken.
Jamestown 2008 - Besondere Veranstaltungen
Nach bisherigem Forschungsstand kamen die ersten Deutschen 1607 und 1608 in
Jamestown an. Sie trugen wesentlich zu dem bei, was heute als Geburtsort der
Vereinigten Staaten von Amerika gilt.
So
verfügte Johannes Fleischer, Doktor der Medizin, unter den Jamestown-Siedlern
über die höchste Bildung. Er war nicht nur ein an einer großen europäischen
Universität ausgebildeter Arzt, sondern auch der erste Botaniker im
englischen Teil Amerikas. Auch andere deutsche Siedler waren für Jamestown
von Bedeutung. Adam, Francis und Samuel, bauten für Powhatan, den Paramount
Häuptling, ein Haus im europäischen Stil und lebten in demselben Haushalt
wie seine Tochter Pocahontas. Zwei hessische Glasmacher stellten bei ihrer
Ankunft in James Fort Glasproben her und schickten zwei Monate später Muster
nach England. Die deutschen Pioniere bauten ein Glashaus mit vier
Schmelzöfen und errichteten damit den ersten industriellen" Betrieb im
englischen Teil Amerikas. Zwei deutsche Mineralienspezialisten fanden
Eisenerz. Die Briten rekrutierten zudem vier Sägemühlenbauer aus Hamburg,
die Sägemühlen zum Zuschneiden von Brettern für den Haus- und Schiffsbau
errichten sollten. Johannes Lederer aus Hamburg erforschte und kartierte die
Westgrenze von Virginia und Carolina und fand dabei heraus, dass unser
Kontinent weit größer ist, als es sich die Kolonisten an der Küste jemals
vorgestellt hätten.
Auch trugen von Deutschen gefertigte technische Güter, Haus-haltsgegenstände
und Handelsware dazu bei, den Fortbestand von Jamestown zu sichern.
Die ersten deutschen Pioniere werden vom 18. bis zum 20. April 2008 in
Jamestown und Colonial Williamsburg u.a. mit folgenden Programmpunkten
geehrt:
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Chor- und Band-Konzerte
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Lebendige Geschichte in Sket-chen
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Historische Berichte über die ersten Deutschen in Jamestown
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Dia-Shows über deutsche Objekte, die in James Fort entdeckt wurden
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Filmvorführung der vierteiligen Fernsehserie Germans in America"
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Enthüllung einer Gedenktafel am Glashaus durch prominente deutsche und
amerikanische offizielle Vertreter
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Bankett und Empfang
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Deutsch-englischer Gottesdienst
Das Organisationskomitee lädt alle Deutsch-Amerikaner und andere
interessierte Amerikaner herzlich ein, an den einmaligen Veranstaltungen
teilzunehmen. Dem Komitee gehören deutsch-amerikanische Organisationen aus
Virginia, Maryland und dem District of Coumbia an.
Entdecken Sie Amerikas deutsches Erbe
Seit 1607 and 1608 haben Deutsch-Amerikaner dem Land in sozialer,
kultureller, wirtschaftlicher und politischer Hinsicht ihren Stempel
aufgedrückt. Angefangen mit General Friedrich Wilhelm von Steuben, dem
Architekten des Sieges der Kontinentalen Armee über die Briten, über Carl
Laemmle, den Gründer von Universal Pictures, bis hin zu Albert Einstein und
Levi Strauss stehen Deutsch-Amerikaner hinter vielen Institutionen und
Errungenschaften, die heute als durch und durch amerikanisch angesehen
werden. Mit 43 Millionen Amerikanern, die sich bei der letzten Volkszählung
auf deutsches Erbe berufen haben, stellen Deutsche zudem Amerikas größte
ethnische Gruppe dar.
Auf vielfältige Weise werden Amerikaner derzeit dazu eingeladen, sich auf
ihre deutschen Wurzeln zu besinnen.
Neue Website www.GERMANORIGINality.com
Die im September 2007 eröffnete Website www.GERMAN ORIGINality.com stand am
Anfang der gemeinsam von der Deutschen Botschaft in Washington, DC und der
German National Tourist Office in New York getragenen Initiative.
Die Seite enthält Links zu Ahnenforschungswebsites, persönliche Profile von
berühmten Deutsch-Amerikanern, einen Überblick über deutsche Produkte und
Erfindungen, eine Zeitachse zur transatlantischen Auswanderung sowie eine
interaktive Deutschlandkarte. Unter der Rubrik Community" etwa werden
Rezepte, ein Diskussions- und Photoforum sowie einen Kalender über deutsche
Veranstaltungen in Amerika und eine Liste deutsch-amerikanischer
Gesellschaften bereitgestellt. www.GERMANORIGIN ality. com richtet seinen
Blick nicht nur auf Amerikas historische Bindungen an Deutschland, sondern
stellt auch das moderne Deutschland als faszinierendes Reiseziel vor.
Informationen zum Planen und Buchen einer Reise sind nur einen Mausklick
weit entfernt.
GERMANS IN AMERICA Fernsehserie
GERMANS IN AMERICA, eine vierteilige Fernsehserie über deutsche Einwanderer
in die USA, wird im Frühjahr 2008 von der NETA, der National Educational
Telecommunications Association, ausgestrahlt.
Die von dem Oskar-prämierten Produzenten Axel Engstfeld ursprünglich für das
europäische Fernsehen gedrehte Serie vereint fesselnde historische Szenen,
die in den USA und Europa gedreht wurden, seltenes Archivmaterial und
ergreifende Interviews mit Abkömmlingen der frühen deutschen Siedler.
South Carolina ETV und die NETA haben sich mit dem Goethe-Institut und dem
German Information Center zusammengeschlossen, um die Serie für das
amerikanische Fernsehen zu bearbeiten. Weitere Informationen finden Sie
unter www.GermansInAmerica.org. |