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Für die Firma ein
paar Jahre ins Ausland gehen, und die Familie kommt mit - das klingt
aufregend. Die vielen Formalitäten können die Vorfreude allerdings schnell
trüben. Gerade in den USA müssen sich Neuankömmlinge mit einer beachtlichen
Menge Papierkram herumschlagen. Damit der Alltag am neuen Wohnort schnell
wieder in geordneten Bahnen verläuft, nehmen Auslandsentsandte immer
häufiger die Dienste einer Relocationfirma in Anspruch. Und dafür gibt es
gute Gründe.
Beim Umzug in ein
fremdes Land ist es beruhigend zu wissen, dass es eine kompetent
organisierte Starthilfe gibt", sagt Corinne Walker. Mit ihrer 1998
gegründeten Firma COWA, kurz für Consulting Organization & Worldwide
Assistance, unterstützt sie die Angestellten beim Auslandseinsatz dabei, am
neuen Wohnort schnell Fuß zu fassen: Bei den hohen Anforderungen, die
Unternehmen an ihre entsendeten Mitarbeiter stellen, ist ein reibungsloser
Ablauf der Umsiedlung die wichtigste Voraussetzung."
Corinne Walker ist
mit den Sorgen und Nöten der Expatriates bestens vertraut: Vor zwölf Jahren
ist sie selbst mit ihrer Familie von Süddeutschland nach Michigan gezogen.
Mit jeweils einem Büro in Stuttgart und in Detroit, Michigan, sowie an
weiteren US-Standorten kann sie einen persönlichen Service anbieten, bei dem
die Bedürfnisse des entsendeten Mitarbeiters und seiner Familie im
Mittelpunkt stehen. Und davon profitieren in ganz besonderen Maße auch die
Unternehmen", betont die studierte Betriebswirtin.
Die Leute kommen
in die USA oder nach Stuttgart, um einen wichtigen Job zu machen - sonst
wären sie nämlich nicht ins Ausland geschickt worden", erklärt Corinne
Walker. Wenn sie ihre Energie in den ersten vier Wochen dazu verwenden, den
täglichen Kleinkrieg zu meistern, kommt das die Firma teuer zu stehen."
Informationen aus erster Hand über die Besonderheiten der neuen Umgebung
schon vor der Abreise zu bekommen, sei für die Mitarbeiter beim
Auslandseinsatz daher ganz entscheidend. Nicht zuletzt auch für die
Familienangehörigen: Es kann nicht sein, dass eine Ehefrau umzieht und nicht
weiß, was sie erwartet und wohin sie umzieht."
Ihre Kunden
besucht Walker daher, solange sie noch in Deutschland sind, und bespricht
mit ihnen in aller Ruhe, welche Sorgen und Erwartungen sie haben. Sechs bis
acht Wochen vor der endgültigen Abreise ist dann der so genannte
Look-and-see-Trip. Geschulte Betreuerinnen, welche die Bedürfnisse des
Entsendeten und seiner Familie aus eigener Erfahrung kennen, helfen
schließlich bei der Eingewöhnung. Und für alle Kunden, die lieber in der
leeren Wohnung auf den Übersee-Container warten als im Hotelzimmer, stellt
COWA sogar ein Survival-Kit bereit. Inklusive Camping-Matratze und Bettzeug.
Cornelia Schaible |