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Bern (dpa) Der Herbst gilt als
Hochsaison für Wanderungen - Touren am Berg sollten aber immer gut geplant
werden.
Das rät die Schweizerische Beratungsstelle für Unfallverhütung (bfu) in
Bern.
Ein Sturz in steilem Gelände könne besonders für allein Wandernde
dramatische Folgen haben. Deshalb sollten Wanderungen immer in Begleitung
stattfinden. Eine weitere Voraussetzung ist gutes Schuhwerk. Die Information
Dritter über die Tour und eine Meldung nach der Rückkehr gehören ebenso zu
den Geboten wie das Beobachten des Wetters. Die Route sollte den Fähigkeiten
des Einzelnen angepasst sein: Weiß-rot-weiß markiert, sind Wege für Wanderer
gedacht. Blaue Markierungen kennzeichnen Alpinwanderwege mit hohen
Anforderungen.
Nach bfu-Angaben fordert das Bergwandern von allen Sportarten in der Schweiz
die meisten Todesopfer - 30 waren es im vergangenen Jahr. Insgesamt
verunglücken pro Jahr 6500 Menschen in der Schweiz bei Bergwanderungen. Ein
Informationsblatt mit dem Titel Bergwandern" gibt Tipps zu Ausrüstung und
Verhalten. |