26 July, 2010

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Italien: Strand-Paradies Castiglione della Pescaia

Castiglione della Pescaia (dpa) - Mit ihren Kulturstätten, Weinbergen und sanften Hügeln zählt die Toskana ohnehin zu den unbestrittenen Urlaubsparadiesen Italiens.

In diesem Jahr hat sich die Region jetzt noch das I-Tüpfelchen erobert, das den Traum vieler Touristen perfekt macht: In der vor wenigen Monaten herausgekommenen Guida Blu 2005" (Blauer Führer 2005") kürte die italienische Umweltschutzorganisation Legambiente das Örtchen Castiglione della Pescaia zum saubersten Strand Italiens. Glasklares Wasser am langen weißen Sandstrand, gepflegte Strandbäder und gleich dahinter duftende Pinienwälder und hübsche Spazierwege - Castiglione bietet alles, was Urlauber zur Entspannung suchen. Neben der landschaftlichen Schönheit und der Wasserqualität berücksichtigt der Führer auch die Verwaltung des Territoriums, die Tourismus-Dienstleistungen und die Umweltpolitik der Region. In allen Punkten konnte die in der Süd-Toskana in Höhe der Insel Elba gelegene 7500-Einwohner-Gemeinde sämtliche Mitstreiter aus dem Feld schlagen.

An Ausflugsmöglichkeiten herrscht kein Mangel. Schließlich liegt Castiglione, rund zweieinhalb Autostunden von Rom entfernt, im Herzen der Maremma, dem Ursprungsland der geheimnisvollen Etrusker. Und dann überall diese leuchtenden Sonnenblumenfelder mit ihrer gelben Blütenpracht, soweit das Auge reicht", schwärmt ein Tourist aus Rom.

Auf einem Felsen in 340 Meter Höhe liegt die Altstadt, und über allem thront die in der zweiten Hälfte des 15. Jahrhunderts von Alfonso d'Aragona, König von Neapel, errichtete Burg. Die Besucher wandeln durch verwinkelte Gassen, genießen bei einem Glas toskanischen Sauvignon- oder Vernaccia-Weins die Ausblicke und wandeln zwischen farbenfrohen Bougainvillea. Und am Abend haben sie am Hafen die Qual der Wahl zwischen vielen hübschen Restaurants. Im Mittelpunkt der rustikalen Küche der Region stehen Wildgerichte wie Hase, Fasan und Wildschwein sowie köstliche handgemachte Pasta.

Das Meer bei Castiglione fällt flach ab und ist deshalb vor allem für Kinder geeignet. Reizend ist auch die nähere Umgebung, etwa die Strände von Punta Ala und Follonica sowie die vorgelagerten Inseln des toskanischen Archipels wie Elba und die Isola del Giglio. Sie sind vom Yachthafen in Castiglione auch für Tagesausflügler leicht zu erreichen. Die berühmten Thermen von Saturnia mit ihrem 37 Grad heißen Schwefelwasser liegen nur knapp eine Autostunde entfernt, ebenso wie die spektakulären Tuffstein-städtchen Sorano, Sovana und besonders Pitigliano aus etruskischer Zeit.

Wer dem Urlaubstrubel am Strand entgehen möchte, kann sich auch für einen Aufenthalt im Dörfchen Tirli entscheiden. Der 300-Seelen-Ort liegt inmitten von Kastanienbäumen und Steineichen auf 450 Meter Höhe und hat dank der Meeresbrise ein luftiges Klima. Schon die Anfahrt von Castiglione nach Tirli über eine zehn Kilometer lange Kurven-Straße bietet weite Blicke über die Hügel der Umgebung.

Informationen: www.enit.it www.castiglionepescaia.it

Der Strand gilt als sauberster Italiens. (Bild: Carola Frentzen/dpa/gms)

 

 

Last modified on:01/14/2008

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