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Castiglione della Pescaia (dpa) -
Mit ihren Kulturstätten, Weinbergen und sanften Hügeln zählt die Toskana
ohnehin zu den unbestrittenen Urlaubsparadiesen Italiens.
In
diesem Jahr hat sich die Region jetzt noch das I-Tüpfelchen erobert, das den
Traum vieler Touristen perfekt macht: In der vor wenigen Monaten
herausgekommenen Guida Blu 2005" (Blauer Führer 2005") kürte die
italienische Umweltschutzorganisation Legambiente das Örtchen Castiglione
della Pescaia zum saubersten Strand Italiens. Glasklares Wasser am langen
weißen Sandstrand, gepflegte Strandbäder und gleich dahinter duftende
Pinienwälder und hübsche Spazierwege - Castiglione bietet alles, was
Urlauber zur Entspannung suchen. Neben der landschaftlichen Schönheit und
der Wasserqualität berücksichtigt der Führer auch die Verwaltung des
Territoriums, die Tourismus-Dienstleistungen und die Umweltpolitik der
Region. In allen Punkten konnte die in der Süd-Toskana in Höhe der Insel
Elba gelegene 7500-Einwohner-Gemeinde sämtliche Mitstreiter aus dem Feld
schlagen.
An
Ausflugsmöglichkeiten herrscht kein Mangel. Schließlich liegt Castiglione,
rund zweieinhalb Autostunden von Rom entfernt, im Herzen der Maremma, dem
Ursprungsland der geheimnisvollen Etrusker. Und dann überall diese
leuchtenden Sonnenblumenfelder mit ihrer gelben Blütenpracht, soweit das
Auge reicht", schwärmt ein Tourist aus Rom.
Auf einem Felsen in 340 Meter Höhe liegt die Altstadt, und über allem thront
die in der zweiten Hälfte des 15. Jahrhunderts von Alfonso d'Aragona, König
von Neapel, errichtete Burg. Die Besucher wandeln durch verwinkelte Gassen,
genießen bei einem Glas toskanischen Sauvignon- oder Vernaccia-Weins die
Ausblicke und wandeln zwischen farbenfrohen Bougainvillea. Und am Abend
haben sie am Hafen die Qual der Wahl zwischen vielen hübschen Restaurants.
Im Mittelpunkt der rustikalen Küche der Region stehen Wildgerichte wie Hase,
Fasan und Wildschwein sowie köstliche handgemachte Pasta.
Das Meer bei Castiglione fällt flach ab und ist deshalb vor allem für Kinder
geeignet. Reizend ist auch die nähere Umgebung, etwa die Strände von Punta
Ala und Follonica sowie die vorgelagerten Inseln des toskanischen Archipels
wie Elba und die Isola del Giglio. Sie sind vom Yachthafen in Castiglione
auch für Tagesausflügler leicht zu erreichen. Die berühmten Thermen von
Saturnia mit ihrem 37 Grad heißen Schwefelwasser liegen nur knapp eine
Autostunde entfernt, ebenso wie die spektakulären Tuffstein-städtchen Sorano,
Sovana und besonders Pitigliano aus etruskischer Zeit.
Wer dem Urlaubstrubel am Strand entgehen möchte, kann sich auch für einen
Aufenthalt im Dörfchen Tirli entscheiden. Der 300-Seelen-Ort liegt inmitten
von Kastanienbäumen und Steineichen auf 450 Meter Höhe und hat dank der
Meeresbrise ein luftiges Klima. Schon die Anfahrt von Castiglione nach Tirli
über eine zehn Kilometer lange Kurven-Straße bietet weite Blicke über die
Hügel der Umgebung.
Informationen: www.enit.it
www.castiglionepescaia.it |