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Düsseldorf/Hamburg (dpa) Der weltweit führende
Klebstoff- Produzent Henkel (Pritt, Pattex) dreht an der Preisschraube. Im
laufenden Jahr plane der Konzern bei Klebstoffen für Konsumenten, Handwerker
und Industrieabnehmer weltweit Preisanhebungen von insgesamt drei bis fünf
Prozent, sagte Finanzchef Lothar Steinebach kürzlich in Hamburg. Ein Teil
davon sei schon umgesetzt. Grund seien höhere Rohstoffpreise. Bei
Waschmitteln (Persil, Spee) und Kosmetik (Schwarzkopf) will Henkel dagegen
nichts tun: Preiserhöhungen sind in Westeuropa praktisch nicht durchsetzbar."
Henkel wächst
trotz der Kaufzurückhaltung im Heimatmarkt kräftig. Dank einer
milliardenschweren Expansion in den USA erzielte der Düsseldorfer Konzern im
dritten Quartal 2005 einen Umsatzsprung von 13,2 Prozent auf 3,1 Milliarden
Euro.
Der
Quartalsüberschuss nach Fremdanteilen stieg um 7,7 Prozent auf 195 Millionen
Euro. Henkel hatte im März vergangenen Jahres mit Dial den zweitgrößten
Waschmittelhersteller der USA übernommen und damit für seine Stammsparte
einen breiten Zugang in die privaten Haushalte der Vereinigten Staaten
gefunden. |