30 June, 2008

143rd YEAR - THE AMERICAN NEWSPAPER WRITTEN IN THE GERMAN LANGUAGE

Stand vom Montag

1 US $ = 0,6347  Euro

1 Euro = 1,5755 US $

Contact Us

Home/Start

Store

Newsstands

 

Sections

Ads/Anzeigen

Archives/Archiv

National Ad Rates

 

Deutsche

Churches/Kirchen

Clubs/Vereine

Radiostationen

 

Fußball

WM 2006

Links

 

Services

Internship/Praktikum

Subscribe

Purchase 150th Anniversary Issue

Address Change

 

 

Deutschlands Eishockey-Cracks wieder erstklassig - Krupp soll bleiben

Schwarz-rot-gold Jubelfest in Frankreich

Amiens (dpa) - Deutschlands Eishockey-Cracks haben die Abstiegs- Schmach getilgt und sind nach einjähriger Abstinenz wieder erstklassig. Mit dem souveränen 5:0 (2:0, 3:0, 0:0) über Gastgeber Frankreich sicherte sich das Team von Bundestrainer Uwe Krupp am Sonntag in Amiens ohne Punktverlust den Turniersieg bei der B- Weltmeisterschaft und machte den sofortigen Wiederaufstieg in die Weltgruppe perfekt. Für den 40-jährigen Krupp Anlass, ernsthaft über eine Verlängerung seines Vertrages nachzudenken. Ich bin sehr stolz auf meine Mannschaft. Die Spieler haben sehr große Stärke bewiesen, obwohl sie noch jung sind", sagte Krupp.

Bevor er sich aber endgültig für den Deutschen Eishockey-Bund (DEB) entscheidet, will sich Krupp mit seiner in Atlanta lebenden Familie beraten. DEB-Präsident Hans-Ulrich Esken will ihn langfristig an den Verband binden. In der anderen Gruppe in Tallinn hatte sich bereits am Samstag Österreich durchgesetzt, das bei der WM im eigenen Land vor einem Jahr gemeinsam mit dem DEB-Team abgestiegen war. Beide gehören 2007 bei der Weltmeisterschaft in Russland wieder zu den besten 16.

Es war ein echter Erfolg mit vielen jungen Spielern, es wurde zuletzt immer schwieriger, wir mussten konzentriert bleiben", erklärte ein erleichterter Sascha Goc, der mit sechs Toren und fünf Vorlagen Top-Scorer der B-WM wurde. Einen Grund für den neuen Schwung hat Goc im neuen Konkurrenzkampf im Team ausgemacht: Es ist jetzt in der Nationalmannschaft wie in Nordamerika, niemand hat seinen Platz sicher. Da musst du immer nur dein Bestes geben." DEB-Vizepräsident Bodo Lauterjung war erleichtert: Wir haben in Österreich im letzten Jahr das Gegenteil erlebt. Jetzt ist die Scharte ausgewetzt." Einer der Routiniers wird bei der nächsten A-WM aber nicht mehr dabei sein: Kapitän Stefan Ustorf verkündete nach 122 Länderspielen seinen Rücktritt.

Einen Tag nach dem zweimaligen Rückstand beim zwei Drittel lang umkämpften 6:2-Erfolg über Ungarn sorgte einmal mehr Goc für frühzeitige Beruhigung auf der deutschen Bank und unter den 1000 deutschen Fans im mit 3500 Zuschauern ausverkauften Coliseum. Der Verteidiger der Hannover Scorpions traf mit einem Doppelschlag in der 10. und 12. Minute zum 2:0. Zunächst sauste ein Schlenzer des Turnier-Topscorers bei deutscher Überzahl unter die Latte, dann fand ein harter Schlagschuss den Weg in den Torwinkel.

Verteidiger Martin Ancicka (28.) von Zweitligist Regensburg, Alexander Barta (34.) und NHL-Torjäger Marco Sturm (37.) nahmen den Franzosen im zweiten Drittel mit ihren Toren die letzte, kleine Chance auf den Sieg, den die Blauen" zum Aufstieg gebraucht hätten. Auf eine Defensivtaktik hatte sich Krupp nach bisher vier Erfolgen nicht einlassen wollen. Jeder Spieler geht mit 100 Prozent rein,um das Spiel zu gewinnen", kündigte der seit Dezember amtierende Nachfolger des glücklosen Greg Poss vor der Begegnung an, in der seine konzentrierten Schützlinge ihre beste Turnierleistung boten.

In der sehr intensiv geführten, aber keineswegs unfairen Partie hätte das deutsche Team schon vor der ersten Pause alles klar machen können. Doch bei Kontern scheiterten Ustorf (15.) und Sturm an Schlussmann Fabrice Lhenry (20.). Die Franzosen mussten wegen der NHL-Playoffs auf Startorhüter Cristobal Huet aus Montréal verzichten.

Auf der anderen Seite musste aber auch der Krefelder Robert Müller zunächst öfter retten als bei seinen bisherigen Einsätzen. Doch zu Beginn des zweiten Drittels erhöhte Krupps Mannschaft noch einmal das Tempo. Nachdem Ancicka und Alexander Barta freistehend trafen, schloss Sturm bei 5:3-Überzahl eine herrliche Kombination ab. Zu diesem Zeitpunkt war jedoch schon alles entschieden, auch wenn die Hausherren bis zur Schlusssirene unverdrossen kämpften.

 

 

Last modified on:01/14/2008

GACCMI

           
About us Affiliations   Webmaster  

`

© 1996-2008 Nordamerikanische Wochen-Post. All rights reserved.