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Ein halber Liter
Bier schützt vor Strahlenschäden
Tokio (dpa) - Eine gute Nachricht
für Krebspatienten: Bier verringert die Zellschäden, die durch eine
Strahlenbehandlung verursacht werden. Japanische Wissenschaftler des
Nationalen Instituts für Radiologie und der Universität in Tokio haben das
jetzt nachgewiesen, berichtet das Nachrichtenmagazin Focus".
Für ihre Versuchsreihe ließen sie Testpersonen einen halben Liter von dem
Gerstensaft trinken, entnahmen ihnen zuvor und danach Blutzellen.
Anschließend setzten sie die Blutproben Röntgen- und Ionenstrahlen aus. Das
Ergebnis: Das Erbgut in den Zellen wies nach dem Biergenuß rund 30 Prozent
weniger Strahlenschäden auf. Studienleiter Koichi Ando: Offenbar ist es von
Vorteil, vor Röntgenaufnahmen Bier zu trinken." Die Ursache vermuten die
Wissenschaftler in dem Bio-Molekül Beta-Pseudouridin. Mit diesem Wissen
wollen sie nun Medikamente entwickeln, die vor den schweren Nebenwirkungen
der Strahlentherapie schützen. Übrigens ist die vor Strahlen schützende
Wirkung von Vitaminen, Knoblauchextrakt, Koffein und der japanischen
Sojapaste Miso schon länger bekannt. |