15 July, 2008

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Ihr Auge bestimmt, wie viel Sie essen

Nicht der Magen sagt, wann wir satt sind. Das Auge fällt die Entscheidung. Gucken Sie also genau hin

 

Das Auge ist der bestimmende Faktor bei der Menge der Lebensmittel, die während einer Mahlzeit verzehrt werden. Denn eine aktuelle amerikanische Studie kommt zu dem Ergebnis, dass nicht der Magen über den Grad der Sättigung bestimmt, sondern das Auge eine ganz wesentliche Rolle bei der Vermittlung und dem Einsatz des Sättigungsgefühls einnimmt.

So konnten die Forscher der University of Illinois at Urbana Champaign ermitteln, dass während eines Versuchs durch einen einfachen optischen Trick von einer Testgruppe ganz unbewusst satte 73 Prozent mehr Nahrung verzehrt wurde, berichten die Wissenschafter in der aktuellen Ausgabe der Obesity Research. In einer Suppenküche servierten die Forscher den Probanden je einen Teller Suppe. Was die Versuchsteilnehmer jedoch nicht wussten war, dass die Hälfte der Suppenteller speziell präpariert war. Durch eine kleine Öffnung an der Unterseite der Teller wurde unmerklich ständig Suppe nachgefüllt. Dadurch aßen die gelinkten Probanden während der 20-minütigen Mahlzeit um 73 Prozent mehr Suppe, als jene Versuchteilnehmer, die von einem normalen Teller aßen. Obwohl die getäuschten Probanden um 113 Kalorien mehr zu sich genommen hatten, glaubten sie genau so viel wie die Kontrollgruppe gegessen zu haben und fühlten sich nicht unwohl, sondern ebenso satt wie die Kontrollgruppe.

Menschen benutzen ihre Augen, um Kalorien zu zählen. Wir mussten feststellen, dass nicht das einsetzende Sättigungsgefühl ausschlaggebend war für die Beendigung der Mahlzeit, sondern vielmehr der leere Teller", erklärte Studienleiter Brian Wansink.

Als Fazit der Untersuchungsergebnisse hebt Wansink vor allem die wichtige Bedeutung der Portionsgröße als wesentlicher Faktor für die Gefahr einer Unterschätzung der verzehrten Kalorienmenge hervor. Er empfiehlt einen einfachen psychologischen Trick: Durch das Abpacken von großen Produkten in mehrere kleine Gefäße kann man sein

 

 

Last modified on:07/07/2008

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