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Hamburg (dpa) - Die Deutschen
nehmen es mit der Mülltrennung und dem Sparen von Energie sehr genau. 92
Prozent der Befragten gaben in einer repräsentativen Emnid-Studie an, beim
Verlassen ihrer Wohnung das Licht auszuschalten und die Heizung
herunterzustellen.
Als ebenso eifrig sehen sich die Deutschen der Umfrage im Auftrag des
Magazins ZeitWissen" zufolge bei der Sortierung von Hausmüll: 92 Prozent der
1009 Befragten trennen ihren Abfall nach eigenen Angaben konsequent.
Allerdings gibt es deutliche regionale Unterschiede. In Rheinland-Pfalz gibt
es bei der Sortierung von Müll keine Kompromisse. 99 Prozent der Befragten
aus diesem Bundesland gaben an, den Abfall vorschriftsmäßig in die
entsprechende Tonne zu werfen. Damit sind die Rheinland-Pfälzer die
Mülltrennungsmusterschüler. Am nachlässigsten bei der Abfallsortierung sind
die Hamburger. 68,5 Prozent gaben an, die Vorschriften zur Mülltrennung
einzuhalten. Die Selbsteinschätzung der Deutschen in Sachen Mülltrennung
stimmt allerdings nicht überein mit den Erfahrungen der Abfallindustrie:
Rund ein Viertel des Papier-, Glas- und Verpackungsabfalls lande nach
Angaben der Abfallindustrie in der falschen Mülltonne. Was vielleicht daran
liegt, daß 20,5 Prozent der Befragten die Mülltrennung mühsam finden und
lieber alles in eine Tonne werfen würden. |