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Umwelt: WWF beklagt zu geringen Altpapieranteil in Hygienepapieren

Frankfurt/Main (dpa) - Der Altpapieranteil im Toilettenpapier, Papiertaschentüchern und Küchenrollen lässt nach Ansicht der Umweltorganisation WWF weiterhin zu wünschen übrig. Nach wie vor werden sinnlos riesige Waldgebiete vernichtet - nur damit der Farbton unseres Toilettenpapiers etwas heller ist", kritisierte der Waldexperte der Umweltstiftung World Wide Fund for Nature (WWF), Johannes Zahnen, am Mittwoch in Frankfurt am Main.

Der WWF untersuchte zum wiederholten Male den Recyclinganteil in den Produkten der fünf größten europäischen Hersteller von Toilettenpapier, Papiertaschentüchern, Küchenrollen und Servietten, die gemeinsam 75 Prozent des Weltmarktes beherrschen. Den höchsten Wert erreicht demnach SCA Tissue mit 69 Prozent Altpapieranteil. Es folgen Metsä Tissue (53 Prozent), Kimberly Clark (40 Prozent), Procter & Gamble (34 Prozent) und Georgia Pacific (27 Prozent).

Zwar steigerten damit alle fünf Unternehmen seit der vorangegangenen WWF-Untersuchung im November 2005 ihren Recyclinganteil. Doch die Umweltschützer beklagen, dass Hygienepapiere noch immer in den meisten Fällen aus Zellstofffasern bestehen, die aus frisch gefällten Bäumen hergestellt werden". Nach früheren Angaben des WWF verbraucht jeder Deutsche pro Jahr durchschnittlich 15 Kilogramm Hygienepapier.

 

 

Last modified on:01/14/2008

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