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Carson/Troy Die Auferstehung des
Landon Donovan, nächste Folge: Im Semifinale des US Open Cups wuchs der
schon im Viertelfinale entscheidend aufgetretene offensive Mittelfeldspieler
wiederholt zur Heldenfigur auf und hievte seine Galaxy mit der Vorbereitung
des 1:9 und der Vollstreckung des 2:1 fast eigenhändig ins Finale. Dort
kommt es zwischen dem Titelverteidiger Galaxy und dem bisher dreimaligen
Pokalinhaber Chicago Fire zum grossen Duell am 27. September im neuen Toyota
Park in Bridgeview, Illinois.
Chicago besiegte Washington United im zweiten Semifinale glatt 3:0, während
Los Angeles ebenfalls noch einen dritten Treffer zum 3:1 gegen Houston
Dynamo bei fügte.
Donovans 2:1 fiel eine Minute vor dem Pausenpfiff im heimischen Home Depot
Center südlich von Los Angeles. Santino Quarantas Sicherungstreffer kam erst
in der 3. Minute der Nachspielzeit (93.). Alan Gordon verwandelte Donovans
Eckball in der 6. Minute zum 1:0.
In
Chicago dauerte es eine knappe Stunde, bis Fire ein torloses Unentschieden
beenden konnte. Justin Mapp brach das Eis für die Hausherren mit dem 1:0 in
der 58. Minute, und Chicago erhöhte durch Calen Carr (76., 91.+) noch
verdient auf 3:0.
US Open Cup 2006
Endspiel
27. September
20
Uhr Chicago Fire LA Galaxy
(live aus Bridgeview, IL bei Fox Soccer Channel)
MLS-Endrunde: 7 von 8 Plätzen stehen noch aus
New York Für die am 21.
Oktober beginnende Endrunde der US-Profiliga MLS, am Abschluss welcher der
neue Meister feststeht, ist seit 2. September der erste Qualifikationsrang
vergeben. Durch die Niederlage der Kansas City Wizards bei Los Angeles
Galaxy rückte Washington United als erster Qualifikant in die Endrunde vor.
Es war ein gelinder Trost für die Hauptstädter, die zu dem Zeitpunkt an
einem Strang mit fünf sieglosen Spielen nagten. In zwischen gewann
Washington jedoch bei Chivas USA 2:1 und liegt nach dem 1:1 gegen Real Salt
Lake fünf Punkte vor Dallas, dem Spitzenreiter der Staffel West. Weshalb das
wichtig ist: die Mannschaft mit der besten Punktbilanz darf automatisch am
CONCACAF Champions Cup teilnehmen, egal wie sie in der Endrunde abschneidet.
Der Sieger in der Endrunde ist der zweite US-Teilnehmer am CONCACAF
Champions Cup.
Interessant: alle elf verbleibenden Mannschaften dürfen sich noch Hoffnungen
auf die Endrunde machen. Zur Zeit nimmt Kansas City den letzten
Qualifikationsrang in der Staffel Ost ein, Colorado in der Staffel West.
Doch auch New York, Columbus, Real Salt Lake und Los Angeles, überraschend
das Schlusslicht der Staffel West, blicken noch reellen Chancen entgegen,
denn es sind bis Ende der Punktrunde noch allgemein 18 Punkte zu vergeben.
MLS-Tabellen
Eastern Conference
Sp
T P
Washington 26 44:27 51
Chicago 26 36:32 38
New England 26 29:31 34
Kansas City 28 35:37 33
New York 26 32:32 29
Columbus 27 22:37 26
Sp
= Spiele, T = Tore, P = Punkte (Siege = 3, Unentschieden = 1, Niederlage =
0)
Western Conference
FC
Dallas 26 39:30 46
Houston 26 36:34 36
Chivas USA 26 41:36 35
Colorado 26 30:41 35
Real Salt Lake 27 36:40 33
Los Angeles 26 26:29 32
9. September
Columbus Chicago 1:2
New England New York 1:0
Kansas City Colorado 4:1
Chivas USA Dallas 1:1
MLS am TV
17. September
16Uhr Chicago Washington
(live bei ESPN2)
MLS-Torjäger
J.
Cunningham (Rsl) 15T 10V
A.
Razov (Chiv) 14 8
C.
Gomez (Wash) 10 9
J.
Moreno (Wash) 10 6
B.
Ching (Hou) 10 2
D.
DeRosario (Hou) 9 5
K.
Cooper (Dal) 9 4
T.
Twellman (NE) 9 3
C.
Ruiz (Dal) 8 5
L.
Donovan (LA) 7 6
T
= Tore, V = Vorbereitungen
2.4 Millionen Zuschauer bei MLS
In
158 Spielen zählte die MLS in der bisherigen Saison 2006 etwas über 2.4
Millionen Besucher. Das entspricht einem Durchschnitt von 15, 221 pro Spiel.
An der Spitze steht Chivas USA, die auf die mexikanische Gemeinde bauernde
Mannschaft zog in 14 Spielen 282,569 Zuschauer an (Schnitt 20, 184).
Dahinter liegen Houston mit ebenfalls starkem mexikanischen Einfluss
(250,227/19,248) und Los Angeles Galaxy (238,022/19,835). Überraschend
Letzter daheim ist New England Revolution (Schnitt 10,809), obwohl die
Revolution auswärts weitaus das grösste Publikum anzieht (319,514/im Schnitt
22,822).
Friedel, Howard, McBride und Bocanegra schlagen breite EPL-Spur
London Tim Howard ist
wieder in seinem Element, seitdem er bei Everton in der English Premier
League (EPL) im Tor stehen darf, anstatt bei Manchester United auf der Bank
zu sitzen. Im 204. (ja, zweihundertvierten) Merseyside-Derby zwischen
Liverpool und Everton gewann Howard mit Everton 3:0 gegen den vorjährigen
Champions-League-Sieger.
Der Stars des Wochenendes in der EPL aber stand bei Blackburn Rovers im Tor.
Brad Friedel, einstiger WM-Torhüter der USA, heilt beim 0:0 der Rovers gegen
Sheffield United einen Elfmeter in der 77. Minute, dann setzte er in der 86.
Minute noch einen drauf. Er hielt einen zweiten, diesmal von einem anderen
Sheffield-Spieler getretenen Elfmeter. Für die Stürmer auf beiden Seiten
lief es wahrlich nicht. Auch United-Torwart Paddy Kenny wehrte einen Rovers-Elfmeter
ab.
Für die Sensation des Wochenendes in der EPL sorgten zwei Amerikaner. Fulham
siegte beim Favoriten Newcastle 2:1 durch Tore von Brian McBride und Carlos
Bocanegra. Letzter hat sich von der Ersatzbank wieder im Stammelf
vorgearbeitet.
Ballacks Nr. 13 sandte Gallas von Chelsea zu Arsenal
Er
trug die Nummer 13 beim Englischen Meister Chelsea, als Innenverteidiger
einer der Besten beim Vizeweltmeister Frankreich bei der eben abgelaufenen
WM. Aber Williams Gallas überwarf sich mit Trainer Jose Mourinho, weil
Mourinho dem Neuankömmling Michael Ballack die Nummer 13 abtreten musste.
Ballack trug sie erstmals bei Chelseas 0:1 gegen die Auswahl der US-Profiliga
MLS.
Mourinho handelte Gallas an Arsenal weiter für Ashley Cole und löste das
Problem mit der Nummer 13.
Kanadier Hargreaves bei Magath im Argen
Owen Hargreaves, im kanadischen British Columbia als Sohn englischer Eltern
aufgewachsen, war einer der Lichtblicke im anderweitern Dunkel der
Nationalelf Englands bei der WM2006. Doch bei Bayern Münchens Trainer Felix
(der Quälix) Magath liegt er im Argen, obwohl seine Dienste im Mittelfeld
gut brauchbar wären. Denn Hargreaves muss die Zeche zahlen (d.h., die Bank
hüten), weil er mit Manchester United weiter liebäugelt, obwohl ein von
beiden Seiten ausgearbeiteter Handel in die Binsen ging, da der Dritte im
Bunde nicht mitmachte. Der Dritte im Bunde war nämlich der Holländer Rued
van Nistelrooy, der beim starken Mann Alex Ferguson nach 150 Toren für
United in fünf Jahren plötzlich im Arger lag. Felix Magath wollte nämlich
van Nistelrooy, hätte Hargreaves ziehen lassen. Doch der Holländer hatte
andere Gedanken, Real Madrid schnappte ihn United und Bayern vor der Nase
weg.
Derweil ist Hargreaves der Sündenbock. So ist's im Profigeschäft, denn die
starken Männer machen keine Fehler.
Zweiter Englischer Erstligaklub in amerikanischer Hand
London Nach dem siegreichen
Grosskampf des amerikanischen Millionärs Malcolm Glazer um Manchester United
ist ein weiterer rühmlicher Klub aus dem englischen Oberhaus in
amerikanischen Besitz übergegangen. Der amerikanische Geschäftsmann Randy
Lerner übernahm am 5. September die Verwaltung und Rechte Aston Villas,
nachdem er 85 Prozent der Klub-Aktien an der Londoner Börse erworben hatte.
Am
14. August hatte Lerner $118.8 Millionen zum Aufkauf Aston Villas geboten.
Das Angebot belief sich auf $10.37 pro Aktie, um 47 Prozent höher als der
Aktienpreis am Tag des Angebots. Der Klub hatte seit letztes Jahr zum
Verkauf gestanden.
Ich habe lange nachgedankt über Aston Villa während sich in den letzten drei,
vier Jahren die English Premier League näher kennen lernte", sagte Lerner.
Die Gelegenheit schien da zu sein, einen Unterschied machen zu können."
Aston Villa aus der Industriestadt Birmingham besteht seit 1874 und hat 1981
zum letzten Mal die englische Meisterschaft gewonnen.
Im
amerikanischen Sportbereich ist Lerner Eigentümer der Cleveland Browns in
der National Football League. Er konkurriert da auch mit Malcolm Glazer, dem
Eigentümer der Manchester United. Glazer ist nämlich Besitzer der Tampa Bay
Buccaneers in der National Football League.
Lerner: Unser Plan ist, mit langzeitlichem, stetigem Einsatz Aston Villa
nach oben zu führen."
NCAA: In 33 Jahren erstmals 5 Gegentore für Indiana U
Bloomington 5,613 Treue
wollten ihren Augen nicht trauen im Heimstadion der Indiana University. Ihr
mehrmaliger Landesmeister kassierte gegen das an Rang 17 der Landestabelle
liegende Notre Dame fünf Treffer, so viel wie nie zuvor in der 33-jährigen
Geschichte des Sports bei
IU.
Noch hatten die Gastgeber 11.7 Sekunden (Ja, in Fussball wird sogar nach
Zehntelsekunden gemessen) vor Schluss auf 4:4 ausgeglichen. Dann ging es in
die Verlängerung mit Golden Goal. Joe Lapira, dem schon drei Tore des
Siegers gelungen waren, erzielte auch sein viertes mit Golden Goal zum Sieg
Notre Dames.
Lapira wurde zum Uni-Spieler der Wochen 28. August 4. September gewählt.
Uni-Ergebnisse
NCAA Division I
Herren
Maryland (Nr 1) UCLA (7) 4:1
NC
(2) Penn State (22) 1:0
S.
Methodist (3) CA (18) 1:0
VA
(4) UCLA (7) 1:0
IN
(5) Notre Dame (14) 4:5 n.V.
Clemson (6) Oral Roberts 2:0
Duke (8) S. Florida (21) 1:0
New Mexico (9) MI State 0:1
New Mexico (9) Michigan 3:0
California/SB San Diego 2:0
Damen
N.
Dame (1) Santa Clara (3) 3:1
Penn State (2) Texas 1:2
FL
State (4) Loyola (Balt) 3:1
Texas A&M (5) Penn St. (2) 1:1
UCLA (6) Long Beach State 1:0
NC
(7) Connecticut (15) 2:1
Portland (8) Rhode Island 8:0
VA
(8) Tennessee (14) 0:1 n.V.
Duke (10) Connecticut (15) 1:2
Kickers-Vorschau:
Jugend/Senioren
14. September
18
Uhr Kickers-Buben U10 Gold
18
Uhr Kickers-Buben U11
15. September
18
Uhr Kickers-Mädchen U10
18
Uhr Kickers-Buben U11
(alle
vier Spiele auf den Plätzen der Bishop-Gallagher-Schule)
18:30 Uhr Kickers-Buben U14
(Carpathia-Anlage)
16. September
10
Uhr Kickers-Buben U11
14
Uhr Kickers-Mädchen U11
16
Uhr Kickers-Buben U12 Gold
18
Uhr Kickers-Buben U12 Blau
(alle
vier Spiele Bishop-Gallagher-Schule)
10
Uhr Club RSVD
12
Uhr Kickers-Mädchen U16
14
Uhr Kickers-Mädchen U13
18
Uhr Kickers-Buben U14
(alle
vier Spiele Carpathia-Platz)
17. September
10
Uhr Kickers-Über 30B
12
Uhr Kickers-Über 30A
14
Uhr Club RSVD
(alle
drei Spiele Carpathia-Platz)
12
Uhr Kickers-Mädchen U10
12
Uhr Kickers-Mädchen U13
(Plätze
der Bishop-Gallagher-Schule)
21. September
18
Uhr Kickers-Buben U12 Blau
23. September
10
Uhr Club RSVD
12
Uhr Kickers-Mädchen U13
14
Uhe Kickers-Buben U13
(alle
drei Spiele Carpathia-Platz)
Josef Marx
Onaway Der langjährige
Jugendtrainer und einstiger Spieler in der Mannschaft des Landesmeisters
Carpathia Kickers, Joe Marx, ist nicht mehr. Er verstarb am 5. September
2006 an einer Krebserkrankung und wurde am 8. September in Waverly Township
bei Onaway unweit der Mackinac-Brücke zur letzten Ruhe gebettet.
Als Fussballer errang der am 9. Februar 1929 in Semlin in Syrmien geborene
Marx seine höchsten Ehren als Innenstürmer in der Kickers-Mannschaft, welche
1961/62 als erste aus Michigan den Landesamateurmeistertitel der USA
alleinig errang. Bei seiner Ankunft in Detroit im Jahr 1957 trat er dem
Sport Club 24 bei, wechselte dann 1961 zu den Kickers.
Joe heiratete Berta Held im Jahr 1963, die Söhne Adrian und Edward gingen
aus der Ehe hervor.
Von 1957 bis 1996 arbeitete Joe bei Milling Specialties in Warren. Im
Ruhestand wohnte das Ehepaar Marx in Tower, Michigan.
Ausser seiner Frau und Söhnen mit Familien hinterlässt Joe Marx noch eine
Schwester, Hermina Remlinger mit Mann Florian und Familie. Vier weitere
Schwestern gingen ihm im Tod zuvor. |