15 July, 2008

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Donovans Siegtor:  Galaxy im Endspiel des US Open Cups 2006

Carson/Troy ­ Die Auferstehung des Landon Donovan, nächste Folge: Im Semifinale des US Open Cups wuchs der schon im Viertelfinale entscheidend aufgetretene offensive Mittelfeldspieler wiederholt zur Heldenfigur auf und hievte seine Galaxy mit der Vorbereitung des 1:9 und der Vollstreckung des 2:1 fast eigenhändig ins Finale. Dort kommt es zwischen dem Titelverteidiger Galaxy und dem bisher dreimaligen Pokalinhaber Chicago Fire zum grossen Duell am 27. September im neuen Toyota Park in Bridgeview, Illinois.

Chicago besiegte Washington United im zweiten Semifinale glatt 3:0, während Los Angeles ebenfalls noch einen dritten Treffer zum 3:1 gegen Houston Dynamo bei fügte.

Donovans 2:1 fiel eine Minute vor dem Pausenpfiff im heimischen Home Depot Center südlich von Los Angeles. Santino Quarantas Sicherungstreffer kam erst in der 3. Minute der Nachspielzeit (93.). Alan Gordon verwandelte Donovans Eckball in der 6. Minute zum 1:0.

In Chicago dauerte es eine knappe Stunde, bis Fire ein torloses Unentschieden beenden konnte. Justin Mapp brach das Eis für die Hausherren mit dem 1:0 in der 58. Minute, und Chicago erhöhte durch Calen Carr (76., 91.+) noch verdient auf 3:0.

 

US Open Cup 2006

Endspiel

27. September

20 Uhr Chicago Fire ­ LA Galaxy

(live aus Bridgeview, IL bei Fox Soccer Channel)

 

MLS-Endrunde: 7 von 8 Plätzen stehen noch aus

New York ­ Für die am 21. Oktober beginnende Endrunde der US-Profiliga MLS, am Abschluss welcher der neue Meister feststeht, ist seit 2. September der erste Qualifikationsrang vergeben. Durch die Niederlage der Kansas City Wizards bei Los Angeles Galaxy rückte Washington United als erster Qualifikant in die Endrunde vor. Es war ein gelinder Trost für die Hauptstädter, die zu dem Zeitpunkt an einem Strang mit fünf sieglosen Spielen nagten. In zwischen gewann Washington jedoch bei Chivas USA 2:1 und liegt nach dem 1:1 gegen Real Salt Lake fünf Punkte vor Dallas, dem Spitzenreiter der Staffel West. Weshalb das wichtig ist: die Mannschaft mit der besten Punktbilanz darf automatisch am CONCACAF Champions Cup teilnehmen, egal wie sie in der Endrunde abschneidet. Der Sieger in der Endrunde ist der zweite US-Teilnehmer am CONCACAF Champions Cup.

Interessant: alle elf verbleibenden Mannschaften dürfen sich noch Hoffnungen auf die Endrunde machen. Zur Zeit nimmt Kansas City den letzten Qualifikationsrang in der Staffel Ost ein, Colorado in der Staffel West. Doch auch New York, Columbus, Real Salt Lake und Los Angeles, überraschend das Schlusslicht der Staffel West, blicken noch reellen Chancen entgegen, denn es sind bis Ende der Punktrunde noch allgemein 18 Punkte zu vergeben.

 

MLS-Tabellen

Eastern Conference

Sp T P

Washington 26 44:27 51

Chicago 26 36:32 38

New England 26 29:31 34

Kansas City 28 35:37 33

New York 26 32:32 29

Columbus 27 22:37 26

Sp = Spiele, T = Tore, P = Punkte (Siege = 3, Unentschieden = 1, Niederlage = 0)

Western Conference

FC Dallas 26 39:30 46

Houston 26 36:34 36

Chivas USA 26 41:36 35

Colorado 26 30:41 35

Real Salt Lake 27 36:40 33

Los Angeles 26 26:29 32

 

9. September

Columbus ­ Chicago 1:2

New England ­ New York 1:0

Kansas City ­ Colorado 4:1

Chivas USA ­ Dallas 1:1

MLS am TV

17. September

16Uhr Chicago ­ Washington

(live bei ESPN2)

 

MLS-Torjäger

J. Cunningham (Rsl) 15T 10V

A. Razov (Chiv) 14 8

C. Gomez (Wash) 10 9

J. Moreno (Wash) 10 6

B. Ching (Hou) 10 2

D. DeRosario (Hou) 9 5

K. Cooper (Dal) 9 4

T. Twellman (NE) 9 3

C. Ruiz (Dal) 8 5

L. Donovan (LA) 7 6

T = Tore, V = Vorbereitungen

 

2.4 Millionen Zuschauer bei MLS

In 158 Spielen zählte die MLS in der bisherigen Saison 2006 etwas über 2.4 Millionen Besucher. Das entspricht einem Durchschnitt von 15, 221 pro Spiel. An der Spitze steht Chivas USA, die auf die mexikanische Gemeinde bauernde Mannschaft zog in 14 Spielen 282,569 Zuschauer an (Schnitt 20, 184). Dahinter liegen Houston mit ebenfalls starkem mexikanischen Einfluss (250,227/19,248) und Los Angeles Galaxy (238,022/19,835). Überraschend Letzter daheim ist New England Revolution (Schnitt 10,809), obwohl die Revolution auswärts weitaus das grösste Publikum anzieht (319,514/im Schnitt 22,822).

 

Friedel, Howard, McBride und Bocanegra schlagen breite EPL-Spur

London ­ Tim Howard ist wieder in seinem Element, seitdem er bei Everton in der English Premier League (EPL) im Tor stehen darf, anstatt bei Manchester United auf der Bank zu sitzen. Im 204. (ja, zweihundertvierten) Merseyside-Derby zwischen Liverpool und Everton gewann Howard mit Everton 3:0 gegen den vorjährigen Champions-League-Sieger.

Der Stars des Wochenendes in der EPL aber stand bei Blackburn Rovers im Tor. Brad Friedel, einstiger WM-Torhüter der USA, heilt beim 0:0 der Rovers gegen Sheffield United einen Elfmeter in der 77. Minute, dann setzte er in der 86. Minute noch einen drauf. Er hielt einen zweiten, diesmal von einem anderen Sheffield-Spieler getretenen Elfmeter. Für die Stürmer auf beiden Seiten lief es wahrlich nicht. Auch United-Torwart Paddy Kenny wehrte einen Rovers-Elfmeter

ab.

Für die Sensation des Wochenendes in der EPL sorgten zwei Amerikaner. Fulham siegte beim Favoriten Newcastle 2:1 durch Tore von Brian McBride und Carlos Bocanegra. Letzter hat sich von der Ersatzbank wieder im Stammelf vorgearbeitet.

 

Ballacks Nr. 13 sandte Gallas von Chelsea zu Arsenal

Er trug die Nummer 13 beim Englischen Meister Chelsea, als Innenverteidiger einer der Besten beim Vizeweltmeister Frankreich bei der eben abgelaufenen WM. Aber Williams Gallas überwarf sich mit Trainer Jose Mourinho, weil Mourinho dem Neuankömmling Michael Ballack die Nummer 13 abtreten musste. Ballack trug sie erstmals bei Chelseas 0:1 gegen die Auswahl der US-Profiliga MLS.

Mourinho handelte Gallas an Arsenal weiter für Ashley Cole und löste das Problem mit der Nummer 13.

 

Kanadier Hargreaves bei Magath im Argen

Owen Hargreaves, im kanadischen British Columbia als Sohn englischer Eltern aufgewachsen, war einer der Lichtblicke im anderweitern Dunkel der Nationalelf Englands bei der WM2006. Doch bei Bayern Münchens Trainer Felix (der Quälix) Magath liegt er im Argen, obwohl seine Dienste im Mittelfeld gut brauchbar wären. Denn Hargreaves muss die Zeche zahlen (d.h., die Bank hüten), weil er mit Manchester United weiter liebäugelt, obwohl ein von beiden Seiten ausgearbeiteter Handel in die Binsen ging, da der Dritte im Bunde nicht mitmachte. Der Dritte im Bunde war nämlich der Holländer Rued van Nistelrooy, der beim starken Mann Alex Ferguson nach 150 Toren für United in fünf Jahren plötzlich im Arger lag. Felix Magath wollte nämlich van Nistelrooy, hätte Hargreaves ziehen lassen. Doch der Holländer hatte andere Gedanken, Real Madrid schnappte ihn United und Bayern vor der Nase weg.

Derweil ist Hargreaves der Sündenbock. So ist's im Profigeschäft, denn die starken Männer machen keine Fehler.

 

Zweiter Englischer Erstligaklub in amerikanischer Hand

London ­ Nach dem siegreichen Grosskampf des amerikanischen Millionärs Malcolm Glazer um Manchester United ist ein weiterer rühmlicher Klub aus dem englischen Oberhaus in amerikanischen Besitz übergegangen. Der amerikanische Geschäftsmann Randy Lerner übernahm am 5. September die Verwaltung und Rechte Aston Villas, nachdem er 85 Prozent der Klub-Aktien an der Londoner Börse erworben hatte.

Am 14. August hatte Lerner $118.8 Millionen zum Aufkauf Aston Villas geboten. Das Angebot belief sich auf $10.37 pro Aktie, um 47 Prozent höher als der Aktienpreis am Tag des Angebots. Der Klub hatte seit letztes Jahr zum Verkauf gestanden.

Ich habe lange nachgedankt über Aston Villa während sich in den letzten drei, vier Jahren die English Premier League näher kennen lernte", sagte Lerner. Die Gelegenheit schien da zu sein, einen Unterschied machen zu können."

Aston Villa aus der Industriestadt Birmingham besteht seit 1874 und hat 1981 zum letzten Mal die englische Meisterschaft gewonnen.

Im amerikanischen Sportbereich ist Lerner Eigentümer der Cleveland Browns in der National Football League. Er konkurriert da auch mit Malcolm Glazer, dem Eigentümer der Manchester United. Glazer ist nämlich Besitzer der Tampa Bay Buccaneers in der National Football League.

Lerner: Unser Plan ist, mit langzeitlichem, stetigem Einsatz Aston Villa nach oben zu führen."

 

NCAA: In 33 Jahren erstmals 5 Gegentore für Indiana U

Bloomington ­ 5,613 Treue wollten ihren Augen nicht trauen im Heimstadion der Indiana University. Ihr mehrmaliger Landesmeister kassierte gegen das an Rang 17 der Landestabelle liegende Notre Dame fünf Treffer, so viel wie nie zuvor in der 33-jährigen Geschichte des Sports bei

IU. Noch hatten die Gastgeber 11.7 Sekunden (Ja, in Fussball wird sogar nach Zehntelsekunden gemessen) vor Schluss auf 4:4 ausgeglichen. Dann ging es in die Verlängerung mit Golden Goal. Joe Lapira, dem schon drei Tore des Siegers gelungen waren, erzielte auch sein viertes mit Golden Goal zum Sieg Notre Dames.

Lapira wurde zum Uni-Spieler der Wochen 28. August ­ 4. September gewählt.

 

Uni-Ergebnisse

NCAA Division I

Herren

Maryland (Nr 1) ­ UCLA (7) 4:1

NC (2) ­ Penn State (22) 1:0

S. Methodist (3) ­ CA (18) 1:0

VA (4) ­ UCLA (7) 1:0

IN (5) ­ Notre Dame (14) 4:5 n.V.

Clemson (6) ­ Oral Roberts 2:0

Duke (8) ­ S. Florida (21) 1:0

New Mexico (9) ­ MI State 0:1

New Mexico (9) ­ Michigan 3:0

California/SB ­ San Diego 2:0

 

Damen

N. Dame (1) ­ Santa Clara (3) 3:1

Penn State (2) ­ Texas 1:2

FL State (4) ­ Loyola (Balt) 3:1

Texas A&M (5) ­ Penn St. (2) 1:1

UCLA (6) ­ Long Beach State 1:0

NC (7) ­ Connecticut (15) 2:1

Portland (8) ­ Rhode Island 8:0

VA (8) ­ Tennessee (14) 0:1 n.V.

Duke (10) ­ Connecticut (15) 1:2

 

 

Kickers-Vorschau:

Jugend/Senioren

14. September

18 Uhr Kickers-Buben U10 Gold

18 Uhr Kickers-Buben U11

 

15. September

18 Uhr Kickers-Mädchen U10

18 Uhr Kickers-Buben U11

(alle vier Spiele auf den Plätzen der Bishop-Gallagher-Schule)

18:30 Uhr Kickers-Buben U14

(Carpathia-Anlage)

 

16. September

10 Uhr Kickers-Buben U11

14 Uhr Kickers-Mädchen U11

16 Uhr Kickers-Buben U12 Gold

18 Uhr Kickers-Buben U12 Blau

(alle vier Spiele Bishop-Gallagher-Schule)

10 Uhr Club RSVD

12 Uhr Kickers-Mädchen U16

14 Uhr Kickers-Mädchen U13

18 Uhr Kickers-Buben U14

(alle vier Spiele Carpathia-Platz)

 

17. September

10 Uhr Kickers-Über 30B

12 Uhr Kickers-Über 30A

14 Uhr Club RSVD

(alle drei Spiele Carpathia-Platz)

12 Uhr Kickers-Mädchen U10

12 Uhr Kickers-Mädchen U13

(Plätze der Bishop-Gallagher-Schule)

 

21. September

18 Uhr Kickers-Buben U12 Blau

23. September

10 Uhr Club RSVD

12 Uhr Kickers-Mädchen U13

14 Uhe Kickers-Buben U13

(alle drei Spiele Carpathia-Platz)

 

Josef Marx

Onaway ­ Der langjährige Jugendtrainer und einstiger Spieler in der Mannschaft des Landesmeisters Carpathia Kickers, Joe Marx, ist nicht mehr. Er verstarb am 5. September 2006 an einer Krebserkrankung und wurde am 8. September in Waverly Township bei Onaway unweit der Mackinac-Brücke zur letzten Ruhe gebettet.

Als Fussballer errang der am 9. Februar 1929 in Semlin in Syrmien geborene Marx seine höchsten Ehren als Innenstürmer in der Kickers-Mannschaft, welche 1961/62 als erste aus Michigan den Landesamateurmeistertitel der USA alleinig errang. Bei seiner Ankunft in Detroit im Jahr 1957 trat er dem Sport Club 24 bei, wechselte dann 1961 zu den Kickers.

Joe heiratete Berta Held im Jahr 1963, die Söhne Adrian und Edward gingen aus der Ehe hervor.

Von 1957 bis 1996 arbeitete Joe bei Milling Specialties in Warren. Im Ruhestand wohnte das Ehepaar Marx in Tower, Michigan.

Ausser seiner Frau und Söhnen mit Familien hinterlässt Joe Marx noch eine Schwester, Hermina Remlinger mit Mann Florian und Familie. Vier weitere Schwestern gingen ihm im Tod zuvor.

Last modified on:07/07/2008

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