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Frankfurt/München (dpa) - Rom-Besucher
müssen in den ersten Aprilwochen mit einem großen Andrang in der Ewigen
Stadt rechnen. Es stehe zu vermuten, dass die Pilgerströme anwachsen, sagte
Claudia Fischbach vom Italienischen Fremdenverkehrsamt (ENIT) in Frankfurt.
Grund sind der erste Todestag von Johannes Paul II. am 2. April und die am
10. April beginnende Karwoche. Der Todestag falle ausgerechnet in den
Zeitraum der Osterreisen, wo ohnehin ein erhöhtes Aufkommen in der Stadt
herrscht", erklärte Fischbach.
Wer jetzt erst Reisepläne schmiedet will, muss sich auf ausgebuchte Hotels
und Flüge einstellen. In der letzten Märzwoche und Anfang April steigen die
Reisegruppen nach Rom stark an", sagt Bernhard Meyer, Geschäftsführer des
Bayerischen Pilgerbüros in München. Allein das von den bayerischen Bistümern
getragene Pilgerbüro bringe in diesem Zeitraum rund 1000 Reisende nach Rom.
Auch der aus Deutschland stammende Papst Benedikt XVI. ziehe weiterhin
verstärkt zahlreiche deutsche Pilger an.
Vor allem bei Besichtigungen im Vatikan ist laut Meyer mit Warteschlangen zu
rechnen. Zu den klassischen Zielen wie den Museen und Kirchen kommt nun auch
das Grab Johannes Pauls II. hinzu. Auch italienische Zeitungen hatten
kürzlich gemeldet, dass täglich bis zu 20000 Menschen in die vatikanischen
Grotten unter dem Petersdom kommen, um die Grabstätte des verstorbenne
Kirchenoberhauptes zu besuchen. In den Vorjahren seien dagegen nur einige
hundert Menschen pro Tag gezählt worden. |