15 July, 2008

153rd YEAR - THE AMERICAN NEWSPAPER WRITTEN IN THE GERMAN LANGUAGE

Stand vom Montag

1 US $ = 0,6285  Euro

1 Euro = 1,5914 US $

Contact Us

Home/Start

Store

Newsstands

 

Sections

Ads/Anzeigen

Archives/Archiv

National Ad Rates

 

Deutsche

Churches/Kirchen

Clubs/Vereine

Radiostationen

 

Fußball

WM 2006

Links

 

Services

Internship/Praktikum

Subscribe

Purchase 150th Anniversary Issue

Address Change

 

 

Vor dem Skifahren Bänder und Sehnen trainieren

Skiläufer sollten nur gut trainiert in die Saison starten.

Isny (dpa) - Wer schlimme Verletzungen auf der Piste vermeiden will, sollte sich gut auf das Skivergnügen im Schnee vorbereiten. Darauf weist der Mediziner Johannes Weingart hin.

Noch nie gab es bessere Ski, Schuhe und Bekleidung als heute. Doch vier von fünf Skifahrern bereiten sich körperlich überhaupt nicht vor", sagte der Arzt aus Isny im Allgäu in einem dpa/gms-Gespräch. Er rät, möglichst sechs Wochen vor dem ersten Ski-Event mit Skigymnastik die Gelenkkapseln, Bänder und Sehnen zu kräftigen oder kurzfristig morgens und abends jeweils zehn Minuten zu üben. Laut Weingart hat sich durch die Carving-Ski, die von 80 Prozent der Skiläufer gefahren werden, nicht die Zahl, aber die Art der Verletzungen geändert. Verletzungen von Hand, Ellenbogen, Schulter oder obere Wirbelsäule samt Kopf haben mit Sprunggelenk, Knie, Hüfte und Beckenverletzung nahezu gleichgezogen."

Der Energiemediziner und Skilehrer, der Spitzensportler wie Skilanglauf-Olympiasiegerin Evi Sachenbacher und Radprofi Jan Ullrich betreut, empfiehlt deshalb: Skifahrer brauchen einen Sturzhelm, denn ihren Kopf können sie nur so schützen."

Häufig werde vergessen, dass das Carving ganz besonders Knie-, Hüft- und Beckengelenke belaste. Deshalb müssten diese optimal mit Nährstoffen versorgt werden. Hilfreich sind dabei Antioxidantien wie Vitamin A, C und E, Selen und Zink, denn sie reduzieren die Reizzustände", erklärt Weingart. Mindestens genau so wichtig sei die Regeneration der Gelenkknorpel und -kapsel, Bänder und Sehnen: Dies kann mit essenziellen Aminosäuren erreicht werden, die besonders in Soja, Tofu, Fisch und konzentriert in Algen vorhanden sind."

Wichtig ist außerdem warme Kleidung: Ein unterkühlter Muskel sei schlechter durchblutet und deshalb verletzungsanfälliger. Auf der Piste seien Aufwärmübungen ein Muss, sagt der Arzt. Nach der Liftfahrt sollte jeder Skiläufer so lange Rumpf und Arme kreisen und die Knie hochziehen, bis er ein angenehmes Wärmegefühl spürt."

Allein dadurch könne das Verletzungsrisiko deutlich verringert werden: Ein aufgewärmter Skiläufer verliert viel seltener die Kontrolle über seine Ski", sagt Weingart. Außerdem könnte jeder zehnte Unfall durch die perfekte Einstellung der Bindung vermieden werden. Im letzten Winter wurden 11,3 Prozent der Unfälle auf Nichtauslösen der Bindung zurückgeführt."

 

 

Last modified on:07/07/2008

GACCMI

           
About us Affiliations   Webmaster  

`

© 1996-2008 Nordamerikanische Wochen-Post. All rights reserved.